Dr. Jürgen Leistikow
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Psychologischer
Psychotherapeut
















 

 

 

 

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Ausgehend von den Erkenntnissen, die aus der Forschungsarbeit im Rahmen der Dissertation entstanden waren, gründete ich im November 1975 das "Institut für Kinderpsychotherapie und Elterntraining". Dies war die erste rein psychologisch orientierte freie Psychotherapiepraxis in Kiel.

Meine Kinderpsychotherapieausbildung und die Ausbildung in Verhaltenstherapie - u.a. bei Professor Frederic Kanfer, dem Entwickler der Verhaltensanalyse mit dem S-O-R-K-C - Modell - hatte ich abgeschlossen. Sehr schnell kristallisierte sich in der praktischen Arbeit mit den Kindern heraus, daß die Einbeziehung der Eltern nicht nur sinnvoll, sondern quasi unabdingbare Voraussetzung für eine wirklich erfolgreiche Therapie und und die zukunftsstabile Sicherung des positiven Ergebnisses war.

Zusammen mit meinem Team (schon drei Monate nach der Eröffnung des Instituts war der Stamm freier Mitarbeiter [ = Therapeuten in Ausbildung ] auf 12 angewachsen) organisierte ich institutsinterne Fortbildungen für die ich die damaligen Spitzenausbilder der jeweiligen Therapierichtung in Deutschland gewinnen konnte.

Unter anderem ließen wir uns in - Gestalttherapie, Transaktionsanalyse, Kommunikationstherapie, Kinesiologie, Behandlung von Bewegungs- und Entwicklungsstörungen nach Doman und Delacato, Familientherapie ( humanistisch wie auch systemisch ), Paartherapie und schließlich in ERICKSON'scher Hypnose - ausbilden. Nachdem Milton Erickson, mein damaliges ( und auch noch heutiges ) Vorbild 1980 gestorben war, konnte ich meine Hypnoseausbildung leider nicht mehr bei ihm fortsetzen.

So stieß ich auf NLP und die NLP-ler. Ich durchlief die NLP-Ausbildung ( meine wesentlichen Lehrer waren Thies Stahl und Robert Dilts ), die ich schließlich 1987 mit der Zertifizierung zum Trainer abschloß.

Meine berufliche Orientierung verteilte sich ab da auf die Therapie einerseits und auf die Ausbildung andererseits. Viele der heute aktiven NLP-ler sind durch meine Ausbildung gegangen.

Therapie und Ausbildung befruchteten sich fortan gegenseitig und ich entwickelte selbst eine ganze Reihe neuer auf dem NLP-Modell basierender Interventionstechniken für die therapeutische Anwendung. Durch Austausch mit Kollegen, z.B. auf Kongessen, lernte ich auch eine ganze Reihe von nicht direkt aus dem NLP stammenden Modellen und Techniken kennen.

Durch meine berufspolitischen Aktivitäten wurde ich schließlich zum Mitbegründer des DVNLP - Deutscher Verband für Neurolinguistisches Programmieren - und dessen erster Vorsitzender.

Als im Jahre 1995 ein Verlag mit der Bitte an mich herantrat, eine ( die erste deutschsprachige ) Rezension über das Buch "Eye Movement Desensitisation and Reprocessing" EMDR von Francine Shapiro zuschreiben, wurde ich ein begeisterter Anwender dieser Methode, zumal sie auf vielen NLP-Modellbildungen über unser Gehirn aufbaut. Ich entwickelte mich zu einer Art Spezialist für die Behandlung schwerer Traumata.

Die rein therapeutische Arbeit wurde ind der Folgezeit für mich wieder viel interessanter und spannender als die Ausbildungstätigkeit, so daß ich schließlich im Jahre 2001 meine aktive Ausbildungstätigkeit beendete. Ich bin und bleibe NLP-Lehrtrainer im DVNLP.

In den Jahren 2005 und folgende nahm ich an verschiedenen Ausbildungen in systemischer Aufstellungsarbeit ( allgemein bekannt unter dem Begriff "Familienaufstellungen" ) - u.a. wieder bei Thies Stahl und dann bei Professor Matthias Varga von Kibéd teil. Aufbauend auf dem Prinzip der systemischen Strukturaufstellungen entwickelte ich Strategien, wie dieser Ansatz sich auch in der Einzeltherapie mit einer erwachsenen Person nutzbringend verwirklichen läßt.

Im Rahmen weiterer beruflicher Fortbildungen kam ich dann 2006 mit dem Bereich Akupunktur in Berührung und lernte den intensiven und mächtigen Einfluß dieser Vorgehensweise kennen. Parallel dazu beeindruckten mich die neueren und neuesten Erkenntnisse der Gehirnforschung, die teilweise ( ich schätze mal zu ca.85% ) die Grundannahmen des NLP-Modells über die Arbeitsweise unseres Gehirns bestätigen. Für mich ist daher NLP nicht mehr nur ein angenommenes theoretisches Modell, sondern eine nützliche und empirisch bestätigte Vorgehensweise zur Beeinflussung und Veränderung mentaler Prozesse.

Ich durchlief dann die Ausbildung in "Energetischer Psychotherapie" bei Dr. Fred P. Gallo. Er "hat aus Elementen der Hypnotherapie, des NLP, der Kinesiologie, der von der Akupunktur her bekannten Meridiantherapie, der Emotional Freedom Techniques und anderen Ursprüngen den Begriff der Energetischen Psychologie geprägt und EDxTM™ (Energy Diagnostic & Treatment Methods™) entwickelt. Als psychosomatische Methode arbeitet sie mit dem von der Kinesiologie übernommenen Muskeltest und aus der Akupunktur bekannten Meridianen direkt mit dem Körper. Es wird bei der Energetischen Psychologie davon ausgegangen, daß jedem Problem oder Symptom zusätzlich zu den ansonsten betrachteten Aspekten (emotionale, kognitive, auf das Verhalten bezogene und biochemische) auf einer anderen Ebene auch eine Störung des bioenergetischen Systems zugrunde liegt. Über den Muskeltest wird diese diagnostiziert und kann dann über das Meridiansystem behandelt werden.
Diese unbewussten bioenergetischen Felder und Regulationsmechanismen können stimuliert werden und über parallel verlaufende kognitive und emotionale Prozesse können mit einfachen Techniken erstaunliche Veränderungen bewirkt werden.

Die Energetische Psychotherapie gehört heute zu den effektivsten Ansätzen für Posttraumatische Belastungsstörungen und Traumata und findet Anwendung in der Therapie von Ängsten, Phobien, Panikzuständen, Zwangskrankheiten, Depressionen, hartnäckigen Befindlichkeitsstörungen und im Coaching. Selbstblockaden und andere Probleme sowie deren körperliche Symptome und Schmerzen können behandelt und aufgelöst werden." ( Quelle: www.noack-therapie.de )

Aus diesem Ansatz heraus entwickelte ich eine Strategie zum inhaltsfreien Vorgehen, d.h. weder mein Kunde ( = Patient ) noch ich, der Therapeut, müssen wissen, welche inhaltlichen Vorstellungen/Repräsentationen das Gehirn gerade bearbeitet.

Ich weiß, das ist schwer vorstellbar ( selbst für gestandene Psychotherapeuten ), aber es funktioniert! Am ehesten paßt hier der Vergleich mit der Mathematik, wo der Mathematiker auch nicht wissen muß, welchen Zahlenwert eine Unbekannte/Variable ( meist mit x, y, z oder anderen Buchstaben aus der zweiten Hälfte des Alphabets gekennzeichnet ) gerade annimmt - und trotzdem kann er wunderbare mathematische ( = strukturelle ) Lösungen entwickeln, indem er einfach die Regeln der Mathematik anwendet. Ich wende in der Therapie sozusagen einfach die Regeln, nach denen unser Gehirn Gedanken, Gefühle und Handlungen produziert, an und leite das Gehirn mit den aus den oben beschriebenen Modellen entwickelten Technologien durch einen gezielten Veränderungsprozess, der im Ergebnis das Gehirn in die Lage versetzt, eigene ( = passende ) Lösungen für das anstehende Problem zu entwickeln.

Die Dauer einer Therapie hat sich dadurch immens verkürzt. Natürlich kann ich hier keine Versprechungen über eine bestimmte Anzahl von Sitzungen machen, aber es ist schon passiert, daß nach drei Sitzungen die Lösung erreicht war - und das bei schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Noch nie bisher hat mir Therapiemachen so viel Freude bereitet. Ich selbst bin so fasziniert von dem, was ich da täglich mache, das läßt sich mit Worten gar nicht richtig ausdrücken.

Und was kann Ihnen als Kunde besseres passieren, als einem optimal engagierten und motivierten Therapeuten zu begegnen?