Ich verurteile keine passionierten Kreuzfahrer, die auf diese eigenartige Weise ihren Urlaub verbringen wollen. Ihre Pendants als Hilfesuchende haben nur in der Segel-Therapie nichts verloren. Denn die Segeltherapie ist kein Urlaub, sondern eine Reise.
Eine Reise ist der Unterschied zwischen dem Menschen, der du warst, bevor du sie angetreten hast, und dem Menschen, der du an ihrem Ende bist. Es geht um eine Reise zu dir: neue Orientierung, eigene Glaubenssätze, sicheres Vertrauen in deine Fähigkeit, durch dein Leben zu navigieren wie ein Segler durch die See.
DIE SEGEL-THERAPIE - Psychologische lösungsorientierte Kurzzeit-Psychotherapie
Meine Praxis liegt in der Drachenbahn 20 in Kiel-Schilksee. Der Drachen ist kein Fabelwesen, sondern war der Name einer olympischen Bootsklasse.
Auf einem solchen Segelboot habe ich als kleiner Junge die erste Bekanntschaft mit Wind, Wellen und Strömung gemacht.
Damals hätte ich mir nie träumen lassen, dass sie das Fundament eines eigenen Therapieansatzes werden könnte, den ich aus meinen beiden großen Lebensleidenschaften entwickelt habe und über nun 50 Jahre als Psychotherapeut immer weiter verfeinere.
DIE SEGEL-THERAPIE

Ressourcen aktivieren
Ein Segelschiff auf See kann vieles. Eines gehört nicht dazu: rückwärts fahren. Wer sich zu einer Therapie entschließt, hat den entscheidenden Aufbruch schon gewagt. Er ist an Bord seines Schiffs gegangen, bereit zur Veränderung, und legt nur noch mal kurz am Bootssteg meines Nothafens an, um sich seiner Eignung als Kapitän und der Aktualität seiner Karten zu versichern. Wir werden den Rückenwind nutzen und nicht zurückschauen, denn auf See interessieren der Zielhafen und die Ressourcen, um ihn schnellstmöglich zu erreichen. Sonst nichts.

Ohne Lösung kein Problem
Das Meer stellt keine Probleme – ein Segler löst sie nicht. Die Vorstellung, zwischen uns und dem Glück stünde eine unüberwindliche Klippe, ist vertraut. Aber ist sie auch sinnvoll? Schlechtestenfalls lässt sie uns ewig im Problemzustand verharren, statt den Ressourceprozess zu starten. Ein Segler muss sich bewegen, also überprüft er seinen Standort und sein Ziel. Er ändert gegebenenfalls Kurs und Strategie, denn kein Hindernis auf See ist zu groß, um es nicht elegant zu umschiffen. Um genau diese Techniken für die Seele geht in der SEGEL-THERAPIE.

5 Sitzungen sind eine Therapie
Man sieht, ich bin nicht mehr taufrisch. Und es ist ein wunderbares Gefühl, als Therapeut die Erfahrung fast eines ganzen Lebens im Rücken zu haben. Das macht die Zeit für meine Patienten und mich doppelt kostbar. Also konzentriere ich mich darauf, meine Kunden unter Einbeziehung von Leib und Seele in einer Handvoll Sitzungen wieder in das Selbstvertrauen und Selbstverständnis zu lotsen, Kapitän des eigenen Schiffs zu sein. Denn wer sein Schiff kennt und nach der richtige Karte navigiert, der erreicht seinen Zielhafen, egal, welche Herausforderungen das Meer vor ihm auftürmt.

Warum Seele mit See beginnt
Segel setzen, Kurs halten, auf Sicht fahren – viele Begriffe aus der Seefahrt sind zu Alltagssprache geworden. Nicht zufällig – das Meer war immer schon Spiegel der Seele. In alten Mythen reist sie mit dem Helden übers Wasser, um sich zu wandeln. Auch ihre letzte Reise führt oft über einen Fluss. Mein Therapieansatz ist körperlich, klar und direkt – wie das Meer. Denn auch das Leben ist keine Wellness-Oase. Rettungsring werfen, Ressourcen aktivieren, Karten überprüfen und neu Kurs setzen – mit mir als Lotse. Und bei erster Gelegenheit übernehmen Sie wieder selbst das Ruder.
Vom Unterschied zwischen Urlaub und Reise aus therapeutischer Sicht
Galerie mit Bildern meiner jungen Seglerjahre
Zitate aus dem Buch "DIE SEGEL-THERAPIE"

DIE SEGEL-THERAPIE von Dr. Jürgen Leistikow
Ohne die leidenschaftliche Freude meiner Eltern über die Kapitulation des Nazireichs gäbe es weder das Buch (erscheint 2026) noch mich.
Wir gehen zurück in die entscheidenden Tage und Stunden am Ende des Zweiten Weltkriegs, ohne die Sie diese Worte in diesem Moment gar nicht lesen würden.
In der Nacht vom 4. auf den 5. Mai 1945 liegen fast 50 deutsche U-Boote in der Geltinger Bucht vor Kiel, als das geheime Codewort „Regenbogen“ an Bord ertönt. Obwohl Großadmiral Dönitz den Befehl zur Selbstversenkung offiziell zurückgenommen hatte, herrscht Unsicherheit: Viele Kommandanten entscheiden sich dennoch, ihre Boote zu versenken, um sie nicht den Alliierten zu übergeben. Gegen 4:10 Uhr durchbricht die erste Explosion die Stille, und nach und nach verschwinden die U-Boote mit dumpfem Grollen in den schwarzen Fluten. Die Besatzungen verlassen die sinkenden Schiffe, suchen Unterschlupf in den umliegenden Dörfern - vielleicht sogar in meinem späteren Geburtsort Arnis an der Schlei.
Jede Explosion versenkt ein weiteres Stück Unrechtsstaat und macht bei meinen Eltern Platz für die Vorfreude auf die Befreiung von der Nazi-Diktatur, die zwei Tage später endgültig enden sollte - und zwar mit meiner Zeugung.
Was dann geschah
Meine Eltern lauschen am späten Abend des 8. Mai 1945 gebannt dem Volksempfänger in der Küche unseres Hauses im weltvergessenen Arnis an der Schlei, während in Berlin-Karlshorst von Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel (Heer und Oberkommando der Wehrmacht), Generaladmiral Hans-Georg von Friedeburg (Marine) und Generaloberst Hans-Jürgen Stumpff (Luftwaffe) die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte unterzeichnet wird.
Make Love, Not War
Als um 23:01 Uhr der Waffenstillstand in Kraft tritt und der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende ist, gehen sich meine Eltern vor Freude und Erleichterung an die Wäsche oder, wie sie es selbst ausdrückten: "Es gab kein Halten mehr".
Ich bin also im wahrsten Wortsinn ein Kind der Befreiung, und dieser Freigeist tobt bis heute in mir. Ich bin ein Mensch, der immer nach Alternativen, nach Verbesserungen sucht; ein Mann, der sich auch mit bald 80 Jahren in der Komfortzone eingeengt fühlt und ohne Blick aufs große weite Meer nicht leben kann und will.
Deshalb praktiziere ich noch, und deshalb schreibe ich zurzeit mit Alexander Provelegios an meinem Vermächtnis, das meine Leben als Segler und Psychotherapeut in einem Werk verbindet. Mehr über DIE SEGEL-THERAPIE und zur Vorbestellung auf DENK-BAR.
Kontakt

Impressum
Impressum gemäß § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG)
Praxisinhaber:
Dr. rer. nat. Jürgen Leistikow
Drachenbahn 20//801
24159 Kiel-Schilksee
Kontakt:
Telefon: 0431-59673382
Mobil: 0155-60392476
Gesetzliche Berufsbezeichnung:
Die Berufsbezeichnung und der akademische Grad wurden in Deutschland verliehen.
Zuständige Aufsichtsbehörde:
Psychotherapeutenkammer Schleswig-Holstein
Sophienblatt 92-94
24114 Kiel
Zuständige Kassenärztliche Vereinigung:
Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein
Bismarckallee 1-6
23795 Bad Segeberg
Berufsrechtliche Regelungen:
Psychotherapeutengesetz (PsychThG)
Heilberufegesetz Schleswig-Holstein
Berufsordnung der Psychotherapeutenkammer Schleswig-Holstein
Die Regelungen sind auf der Website der Psychotherapeutenkammer Schleswig-Holstein einsehbar.
Berufshaftpflichtversicherung:
HDI
HDI-Platz 1
30659 Hannover
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 MStV:
Dr. Jürgen Leistikow (Anschrift wie oben)
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Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:
Entfällt, da psychotherapeutische Leistungen gemäß § 4 Nr. 14 UStG umsatzsteuerfrei sind.




